Philosophie

Die Klimakrise und deren Bekämpfung hat in den letzten Jahren den Stellenwert erfahren den sie verdient. Die Erderwärmung schreitet unaufhörlich voran.
Der Zusammenbruch ganzer Ökosysteme, das Baumsterben und das Verschwinden ganzer Lebensräume vollzieht sich in einer Geschwindigkeit, die der Natur keine Anpassung mehr ermöglicht. Das größte Artensterben seit Menschengedenken ist in vollem Gange.
Das Konsumverhalten, die Verbrennung fossiler Kraftstoffe und der daraus resultierende CO² Ausstoß ist im Wesentlichen dafür verantwortlich.

Rund 35 Millionen Menschen in Deutschland besitzen einen eigenen Garten. Für die meisten Gartenarbeiten kommen Geräte zum Einsatz. Je mehr Geräte genutzt – noch daz mit Verbrennungsmotor – werden, desto höher ist auch der CO²-Ausstoß, der im Jahr erzeugt wird. Geschätzt wird, dass so bis zu 128kg CO² pro Kopf im Jahr zusammenkommen. können so im Jahr zusammenkommen. Dies entspricht einem Anteil von ca. 1-2% des CO² Ausstoßes pro Kopf. Um 10 kg CO² binden zu können, ist ein ausgewachsener alter Baum notwendig. Für den Ausgleich der CO2-Bilanz werden ca. 13 Bäume benötigt. 

Mt dem Tausch von Geräten und der gemeinsamen Nutzung kann der CO²-Ausstoß reduziert werden, ohne auf der Einsatz verzichten zu müssen.

Unsere Kinder fordern uns zum Handeln auf – und zwar JETZT!

Weitere Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten ist es bei der Auswahl und Beschaffung von Konsumgütern: auf QUALITÄT achten, MINDERWERTIGES vermeiden, REPARIEREN vor ERSETZEN und ENTSORGEN, TEILEN, GEMEINSAM nutzen und Geräte einem professionellen Recycling zuzuführen.
Die Teilnahme am Sharing bedeutet unser Konsumverhalten zu verändern, ökologischer und effizienter zu handeln.
Mit dem Teilen von Geräten für Haus & Garten wollen wir damit beginnen und auf andere Bereiche ausweiten.

Wie wollen wir das tun?

  1. Geteilte Dinge kosten jedem nur noch einen Bruchteil.
  2. Das ermöglicht qualitativ höherwertige Geräte zu nutzen.
  3. Nur Geräte mit Reparatur-/Serviceleistungen kommen zum Einsatz.
  4. Nur elektrische Geräte – am besten mit Akku – werden genutzt.
  5. Eine Ausleihgebühr finanziert die Reparatur und ggf. eine Ersatzbeschaffung.
  6. Der Verein arbeitet gemeinnützig und ehrenamtlich.

Weshalb Elektro- vor Verbrennergeräten?
Elektrogeräte haben weniger Bauteile als Verbrennergeräten, sind leichter und nahezu wartungsfrei.

Mit (eigenem) Solarstrom betrieben, erzeugen sie kein CO² und sind leiser. Jede und Jeder kann mit gutem Gewissen weiterhin seinen Garten und sein Haus pflegen. Dabei wird es ruhiger, auch am Samstag.
Gemeinsam macht Spaß!
Gemeinsam genutzte Geräte führen zu mehr nachbarschaftlichem Miteinander.
Die zunehmend älter werdende Gesellschaft erfährt mehr Kontakt und Hilfe.